Die lineare Wirtschaft (nehmen, herstellen, wegwerfen) stoesst an planetare Grenzen. Kreislaufwirtschaft bietet eine Alternative: Produkte werden laenger genutzt, repariert, geteilt und am Ende recycelt.

Was ist Kreislaufwirtschaft?

Abfall ist ein Designfehler. Produkte werden langlebig, reparierbar und vollstaendig recycelbar gestaltet. Die drei Prinzipien: Abfall vermeiden, Materialien im Kreislauf halten, natuerliche Systeme regenerieren. Kreislaufwirtschaft kann den Konsumgueter-Fussabdruck von 3 bis 4 Tonnen CO2 pro Person um 30 bis 50 Prozent reduzieren.

Reparieren statt Wegwerfen

Über 200 Repair Cafes in der Schweiz helfen bei Elektronik, Textilien, Moebeln. Reparatur spart 80 Prozent der Ressourcen eines Neukaufs. Das Recht auf Reparatur wird auch in der Schweiz diskutiert: Laengere Ersatzteil-Verfuegbarkeit und Reparaturanleitungen.

Teilen statt Besitzen

Wiederverwenden und Upcycling

Ricardo, Tutti, Vinted und Brockenhauser bieten riesiges Secondhand-Angebot. Besonders bei Moebeln, Kinderkleidung und Elektronik sinnvoll. Upcycling: Paletten zu Moebeln, alte Kleider zu Taschen.

Recycling richtig machen

Schweiz recycelt über 50 Prozent des Siedlungsabfalls. Bei Kunststoffen nur 10 Prozent. Tipps: Verpackungen sauber trennen, Elektrogeraete bei Sammelstellen abgeben, Textilien bei Texaid, Bioabfall kompostieren, Batterien zurückgeben.

Kreislaufwirtschaft beim Bauen

Wiederverwendung von Bauteilen spart Ressourcen und graue Energie. Plattformen wie Salza und Materialboerse.ch vermitteln gebrauchte Baumaterialien.

Fazit: Kreislaufwirtschaft ist Klimaschutz

Weniger Abfall, weniger Kosten, weniger CO2. Beginnen Sie mit den einfachsten Massnahmen und erweitern Sie Ihr kreislauffaehiges Verhalten schrittweise.

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